Ein Kulturmanifest für die Stadt Bern und JA zu allen städtischen Abstimmungen

Avatar of Andreas Weibel Andreas Weibel - 29. Januar 2024 - Medienmitteilung

An ihrer heutigen Versammlung fassten die Delegierten der SP Stadt Bern die Ja-Parole zu allen städtischen Vorlagen vom 3. März 2024. Damit bekennt sich die Partei zu mehr bezahlbarem Wohnraum, notwendigen Investitionen in die Infrastruktur und eine inklusivere Stadt Bern. Die Delegierten verabschieden zudem das Kulturmanifest der SP Stadt Bern.

Ein Kulturmanifest für die Stadt Bern

Die Arbeitsgruppe Kultur der SP Stadt Bern hat im letzten Jahr ein Kulturmanifest für die Stadt Bern ausgearbeitet. Die Delegierten haben dies an der heutigen Versammlung verabschiedet.  Das Kulturmanifest befasst sich mit den für die Stadt Bern relevanten Aspekten und Bereichen der städtischen Kulturförderung und widmet sich dabei insbesondere dem professionellen Kunst- und Kulturschaffen und seinem Publikum. Kultur erleben, an Kultur teilhaben und Kultur geniessen sind wichtige – gesellschaftlich und sozial notwendige - Aspekte eines lebendigen städtischen Lebens. «In der Kulturförderung geht es um die Kultur der Gemeinschaft, darum, diese zu ermöglichen und zu stärken. Der Zugang zu Kultur soll für alle Alters- und Gesellschaftsschichten niederschwellig sein. Dafür setzen wir uns als Partei ein», sagt Co-Präsidentin Meret Schindler.

Eine sichere Investition in bezahlbaren Wohnraum

Die Delegierten der SP Stadt Bern sagten zudem Ja zum Verpflichtungskredit für den Erwerb der Liegenschaften am Wildhainweg. Sie sprechen sich dafür aus, dass die Stadt Bern mehr Boden der Spekulation entzieht und damit eine aktive Wohn- und Bodenpolitik gemäss Wohnstrategie verfolgt. «Mit dem Erwerb der Liegenschaften am Wildhainweg kann die Stadt mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. In Zeiten, in denen die Mieten kontinuierlich steigen und die Kaufkraft der Menschen leidet, ist es umso wichtiger, dass die Stadt in Boden und Liegenschaften investiert und damit dazu beiträgt, dass sich die Menschen den Wohnraum in Bern leisten können», so Co-Präsidentin Lena Allenspach. Der Kauf der Liegenschaft ist eine vorausschauende und sichere Investition für die Stadt. Auch für den Fall, dass diese Liegenschaften letztendlich für mehr Schulraum genutzt werden, der dringend benötigt wird.

Ja zur Gesamtsanierung des Ka-We-De

Die Delegierten befürworten weiter den Baukredit für die Gesamtsanierung der Kunsteisbahn und Wellenbad Ka-We-De. Für die Menschen im Quartier und der ganzen Stadt bietet das Ka-We-De im Sommer wie im Winter ein wichtiges Freizeitangebot. Die geplanten baulichen Massnahmen mit Solaranlage, Wärmepumpe und der Nutzung von Fernwärme bringen das Ka-We-De energetisch auf den neusten Stand und erlauben weiterhin die ganzjährliche Nutzung.

Mehr Inklusion durch die hindernisfreie Umgestaltung der ÖV-Haltestellen

Die Delegierten der SP Stadt Bern sprechen sich klar für den Rahmenkredit für die hindernisfreie Umgestaltung der ÖV-Haltestellen aus. Für die SP Stadt Bern ist diese Umgestaltung ein unerlässlicher Schritt für mehr Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Dabei ist es zentral, die Behindertenorganisationen und ihr Wissen in den Prozess einzubeziehen.

Ein neuer Werkhof für Bern

Die Delegierten der SP Stadt Bern sagten zudem Ja zu den Krediten für den neuen Werkhof. Das Areal Neuhuus ist zentral gelegen und gut an die Autobahnen angeschlossen – damit kann Mehrverkehr in den Quartieren vermieden werden. Mit dem neuen Werkhof kann die Stadt die bisherigen Standorte neu nutzen und Mietkosten vermindern – zudem profitieren die Angestellten von zeitgemässen Arbeitsplätzen und einer effizienten Infrastruktur.

Weitere Auskünfte
Lena Allenspach, Co-Präsidentin: 079 814 12 11
Meret Schindler, Co-Präsidentin: 076 472 19 34

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